„Jetzt sehen wir wie in einem Spiegel, undeutlich.“
(1. Korinther 13,12)

Manchmal geschieht etwas,
das sich kaum in Worte fassen lässt.
Plötzlich ist eine Nähe da, die trägt.
Einfach gespürt.

Paulus beschreibt unser Erkennen: 
wie in einem Spiegel – undeutlich, bruchstückhaft.
Schlicht gesagt: 
Unser Sehen ist begrenzt.

Und genau hier geschieht Unerwartetes:
Liebe tritt in den Blick.
Eine Erfahrung, 
eine Nähe,
die tief berührt.
Die das Herz ergreift.
Die sprachlos macht.

 

Ab hier geht es anders.
Von innen heraus.
Wo Liebe berührt,
wird das Leben anders,
denn Liebe verwandelt.

Vieles bleibt undeutlich.
Der Spiegel bleibt ein Spiegel.
Was bleibt, ist, was trägt. 
Die Liebe.

Es geht auch anders!
Amen.

© Ella Anders

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