Rede mit mir.
Mach deinen Mund auf. Kein Blatt vor den Mund nehmen.
Einen freimütigen Mund haben. Nicht auf den Mund gefallen sein.
Kennen wir alles, oder?
Und doch – wie oft halten wir ihn trotzdem geschlossen.
Warum eigentlich? Unsicherheit? Angst, nicht schlagfertig zu sein?
Sorge, die falschen Worte zu sagen – oder vielleicht die Wahrheit?
Aus welcher Motivation sprechen wir überhaupt?
Die Bibel hat klare Antworten. Sie zeigt: Der Mund ist kein Zufall.
Er ist von Gott selbst geschaffen – und er hat das letzte Wort, wann und wie er sich öffnet.
Ein paar Highlights:
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2. Mose 4,11: „Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? … Bin ich es nicht, der HERR?“
👉 Gott selbst ist Ursprung deines Mundes. Er bestimmt, wann er geöffnet wird. -
Psalm 81,11: „Tu deinen Mund weit auf, so will ich ihn füllen.“
👉 Ein Versprechen: Öffnest du dich, füllt er mit seinem Wort, seiner Speise. -
Psalm 119,131: „Meinen Mund habe ich aufgetan und lechzte, denn ich verlangte nach deinen Geboten.“
👉 Ein offener Mund zeigt Sehnsucht nach Gott. -
Matthäus 5,2: „Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach …“
👉 Jesus öffnet den Mund, um Gottes Reich sichtbar zu machen. -
Lukas 1,64: „Und sogleich wurde sein Mund aufgetan, seine Zunge gelöst, und er redete und lobte Gott.“
👉 Gott selbst kann verschlossene Münder öffnen – zum Lob. -
Apostelgeschichte 8,35: „Philippus aber tat seinen Mund auf … und verkündigte das Evangelium von Jesus.“
👉 Mundöffnung ist Startschuss für Evangelium. -
Epheser 6,19: „… dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich den Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums kundzutun.“
👉 Paulus bittet: Füll meinen Mund mit Inhalt, wenn ich rede.
✨ Das Muster dahinter:
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Gott öffnet → wir können reden.
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Wir öffnen im Glauben → Gott füllt.
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Mundöffnung = Übergang: vom Schweigen zum Reden, von Gefangenschaft zur Freiheit, von Mangel zur Fülle.
Also: Mund auf – Gott füllt, Gott wirkt, Gott macht den Unterschied. Reden ist nicht nur Wortschwall, Reden ist Freiheit, Lob und Leben zugleich.
© Ella Anders